Aus der Natur schöpfte ich seit jeher Kraft. Insbesondere alte Bäume ziehen mich schon seit meiner Kindheit an, deshalb vielleicht mein Drang nach Draussen. Mein ursprüngliches Handwerk war Landschaftsgärtner. Mit 37 Jahren entschied ich mich dann zu einem beruflichen Neuanfang. Nach dem Abschluss der zweijährigen Vollzeitausbildung zum Medizinischen Masseur mit eidgenössischem Fachausweis erfüllte ich mir meinen Traum: Die Eröffnung einer eigenen Praxis für Medizinische Massage. Mit viel Freude und grosser Motivation behandle ich nun seit dem Jahr 2011 Patienten in meiner kleinen Praxis an der Hans-Hugistrasse 3 in Biel.
In der Natur bin ich nun oft in der Freizeit. Nicht nur das Zusammensein mit meiner Familie, mit meiner Frau und meinen Kindern und mit Freunden gibt mir Kraft, sondern auch Bäume und Wälder, Wolken, Vögel und der See.
Den Augenblick geniessend: Blätter im Wind, prasselnder Regen, Farbenspiel von Licht und Schatten, glitzerndes Wasser, die Möwen im Flug. Hier gelingt es mir am ehesten mit der Essenz allen Lebens, dem Sein, in Berührung zu kommen.
Meine Philosophie
Mir ist es wichtig, ganz auf den Patienten/Klienten einzugehen und ihm dort zu begegnen, wo er gerade jetzt steht. Auch das Umfeld, in welchem wir uns bewegen und leben spielt für unsere Gesundheit eine wichtige Rolle. Meine Bestrebungen liegen im Bereich der ganzheitlichen Gesundheit des Menschen. Es geht darum, diese wieder ins Gleichgewicht zu bringen, zu fördern und zu erhalten. Ich unterstütze Menschen dabei, einen achtsamen Umgang mit dem Körper und den Kontakt mit sich selbst wiederzuerlangen. Das betrifft die Gesundheit am Bewegungsapparat (muskulär, skeletal), die systemische Gesundheit (Organe und Körpersysteme) und die psycho-soziale Gesundheit (Umgang mit Stress, mit Ängsten, mit Sorgen und dem Finden von innerer Ruhe, Gelassenheit, etc.).
Um dies zu gewährleisten, besuche ich laufend Fort- und Weiterbildungen um meinen Patienten, resp. Klienten, die bestmögliche Therapie zu bieten.
Mein Praxisname lautete bis Ende 2024 "Praxis für Medizinische Massage, Therapie und Integration" Die Wahl dieses Namens hatte eine Bedeutung: In erster Linie ist die Massage mein Hauptinstrument, doch durch die jährlich dazugelernten Techniken wurde daraus ein Therapiekonzept. Durch die Therapie lernt der Körper seinen ursprünglichen Zustand wieder kennen und das Ziel ist, dass der Patient (oder Klient) diesen wiedererlangten, natürlichen Grundzustand der Schmerzfreiheit (oder des Sich-Gut -Fühlens) in sein Leben integrieren kann. Die Massage ist in ihrer Grundform eine passive Therapieform. Erweiterte Techniken, bei welchen der Patient aktiv tätig wird, wie etwa bei der Osteobalance und bei den KiD-Übungen, führen zur Integration. Hier erlernt der Patient, dass er nicht mehr Patient zu sein braucht, sondern aktiv sein Leben verändern kann, durch Haltungskorrektur, Arbeitsplatzveränderungen, Körperübungen, Bewusstseinsübungen und der Auflösung von negativen Emotionen. Er wird zum Klienten, der sich lediglich bei mir Unterstützung holt, sich aber seiner Verantwortlichkeit für seine Gesundheit bewusst ist.
Das Wort "Integration" kommt aus dem Lateinischen: Integratio (Wiederherstellung eines Ganzen).
Und Integrare bedeutet wiederherstellen, erneuern.
Die Namensänderung meiner Praxis im Jahr 2025 war nötig
Die Namensänderung meiner Praxis im Jahr 2025 war nötig, da ich mich nicht nur noch ausschliesslich auf das Körperlich konzentrieren kann bei der Arbeit mit meinen Klienten.
Im Lauf der letzten Jahre kamen Energetische Behandlungsmethoden hinzu, welche oft noch viel Tieferes bewirken als die rein manuelle Behandlung in Schulmedizinischer Denkweise und körperliche Beschwerden am Bewegungsapparat schneller lindern (nebst, den positiven energetischen Veränderungen).
Gleichzeitig kam der Teil der «Inneren Arbeit» hinzu. Wie stark unverarbeitete vergangene Lebenssituationen eine prägende Wirkung auf uns haben, wurde mir immer wie klarer. Auch körperliche Beschwerden haben oft ihren Ursprung aufgrund eines falschen Selbstbildes oder einer schon länger andauernden unglücklichen Lebenssituation. Die momentane Lebenssituation aber entstand aus Überzeugungen, welche sich in der Vergangenheit in uns verankert haben, es sind die «ungelöste Knoten», mit welchen wir uns durchs Leben schlagen und die uns an unserer Entwicklung (oder Ent-Wickelung) hindern. Die «Innere Arbeit», also die Arbeit an sich selbst, erfordert Offenheit vom Klienten, denn er tut die Arbeit – ich bin nur der Begleiter.
Viele Menschen stagnieren, drehen sich im Kreis, kommen nicht voran, sind entmutigt, haben aufgegeben, resignieren oder sind permanent wütend. Für jede Person sind die Knoten woanders: in der Partnerschaft, der Trauerbewältigung, der Arbeit, dem Mangel an etwas, der Angst vor Menschen, der Angst vor der Zukunft, dem Scheitern, dem Mangel an Selbstvertrauen, dem Selbsturteil oder anderen Themen. Die betroffene Person schafft es einfach nicht, trotz ihrer vielen Bemühungen voranzukommen. Beziehungskonflikte mit Angehörigen, Freunden, Kollegen oder dem Chef benötigen Klärung bei sich selbst. Das Problem zu verdrängen, indem man den Kontakt vermeidet, sich ablenkt oder mit anderen darüber spricht, mag zwar eine gute Lösung zu sein, hilft aber nur kurzfristig und nicht wirklich. Die Ursache des Problems ist nicht gelöst.
Die negativen Gefühle in Bezug mit dem jeweiligen Inneren Konflikt müssen vom Klienten angeschaut, durchlebt und losgelassen werden. Vergebungsarbeit ist auch nötig um - unter anderem - sich selbst für das Geschehene nicht mehr anzuklagen und zu verurteilen. Die eigene Persönlichkeit muss geklärt, geläutert und geheilt werden, dieser Prozess braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, im Innern aufzuräumen. Dies ist zwar viel Arbeit doch lohnt es sich sehr. Darum nenne ich dies Innere Arbeit. Die Veränderung wird im Inneren bewirkt und im Äusseren geschehen danach, als Folge der Inneren Wandlung, ebenfalls positive Veränderungen und das Leben kommt wieder in Fluss.
Bei der Selbstergründung geht es dann ums Ganze, nicht mehr um das Lösen der Knoten seiner Persönlichkeit. Bei der Selbstergründung kommt man zu Fragen wie: Wer oder was bin ich? Was ist dieses Ich, mit welchem ich mich identifiziere?